Konzept zur empirischen Prüfung von Urbanioks zentraler Hypothese

Beschreibung

In dem Buch Schattenseiten der Migration wird von Frank Urbaniok die noch unbelegte Hypothese vertreten: Kulturspezifische Prägungen, wie etwa gewaltfördernde Selbst- und Rollenbilder, sind die entscheidende Ursache für erhöhte Kriminalitätsquoten bestimmter Herkunftsländer.

Es wird ein Studienkonzept vorgestellt, innerhalb dessen die empirische Prüfung der Hypothese erfolgen kann. Das Konzept umfasst die Beschreibung der erforderlichen Stichprobe, der zu erhebenden Variablen, der zu formulierenden statistischen Hypothesen sowie die Darstellung der multiplen hierarchischen Regressionsanalyse als zentraler Auswertungsmethode.

Das Studienkonzept wird sowohl auf meiner Website als auch im vorliegenden Beitrag dargestellt.

Zum aktuellen Zeitpunkt bleibt die Annahme einer gefährlichen kulturspezifischen Prägung in bestimmten Ländern, als zusätzliche oder sogar einzige Ursache (neben bzw. gegenüber Alter, Geschlecht, sozialem Status, Bildung und Armut) für erhöhte Kriminalität, eine noch nicht belegte Hypothese.

PDF und DOI

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🔗 DOI: 10.5281/zenodo.22239282